Das neue Mitgliedermagazin bbg intern ist erschienen

In unserer Sommerausgabe bbg intern berichten wir über Initiativen zur Nachbarschaftshilfe während der Coronakrise, über Mobilitätslösungen für bbg-Hauswarte, aber auch über aktuelle Geschehnisse in unseren Wohnanlagen. Speziell für die Kinder unserer Mitglieder bieten wir Mitmachaktionen an, wie den Malwettbewerb oder den Online-Zauberkurs.
Als Mitglied finden Sie die Ausgabe in Ihrem Briefkasten oder hier als Online-Version.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

„Gesellschaft braucht Genossenschaft“ – bundesweite Aktion der Genossenschaften

Anlässlich dem „Internationaler Tag der Genossenschaften“ am 04. Juli hissen bundesweit Wohnungsbaugenossenschaften Flaggen. Unter dem bekannten Motiv „Gesellschaft braucht Genossenschaft“ im markanten Bauklötzchen-Design wird auf die gesellschaftliche Bedeutung von Wohnungsbaugenossenschaften hingewiesen. Besonders in Berlin ist die Aktion stark vertreten, über 120 Flaggen und weitere Plakate sind an stark frequentierten Orten zu sehen. Am Ernst-Reuter- und Theodor-Heuss-Platz, am Großen Stern, an der Frankfurter Allee oder in Mitte an der Karl-Liebknecht-Straße und an den Standorten der Genossenschaften wehen die Fahnen. Auch am zentralen Standort der bbg an der Pacelliallee in Dahlem wurde die Flagge gehisst.

Gesellschaftliche Bedeutung
Der Internationale Genossenschaftstag (International Cooperative Day) wird seit 1923 am ersten Samstag im Juli gefeiert. 2016 hat die UNESCO die Genossenschaftsidee in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Bezahlbares, sicheres und gutes Wohnen ist der Grundgedanke der Baugenossenschaftsbewegung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin entstand. Beim Wohnen ging es erstmals nicht nur um Rendite, sondern um helle freundliche Wohnungen mit einem Fleckchen Grün, demokratische Teilhabe, Dauerwohnrecht, innovative Architektur sowie Sozial- und Kultureinrichtungen – heute genauso wichtig wie damals.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf der Seite der Wohnungsbaugenossenschaften Berlin.

 

Conciergebüros wieder geöffnet

Ab Montag, den 22.06.2020 können Besucher wieder im Conciergebüro Machoneck, Mariendorf empfangen werden. Nach fast drei Monaten Schließung freut sich Concierge Bärbel Strey einzelne Gäste und Interessierte, wieder empfangen zu können. Zu beachten sind die Hygiene- und Abstandsregeln und bitte nicht den Mundschutz vergessen. Veranstaltungen und Kurse finden weiterhin nicht in den Räumlichkeiten statt.
Auch in unserem Neuköllner Conciergebüro Ortolanweg 52 stehen die Mitarbeiterinnen seit kurzer Zeit wieder für Mitgliederservices zur Verfügung. Auch hier gelten die vorhergehend genannten Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz aller.

Brunnen zur Wassergewinnung

Die bbg ist bekannt für ihre schönen Grünanlagen, die liebevoll von Hauswarten, Gärtnern und auch Anwohnern gepflegt werden. In den letzten Jahren fiel die Regenmenge deutlich zu gering aus und immer öfter musste in den Wohnanlagen gesprengt werden. Um die Kosten für Gartenbewässerung zu senken wurden seit 2014 sechs Brunnen mit max. 15 Meter Tiefe gebaut, die seither zuverlässig Wasser für die Bewässerung liefern. Eine Investition, die sich lohnt und sich nachhaltig auswirkt.
Zu Beginn eines Bauprojektes und Festlegung des Brunnenstandortes benötigt es Fachleute, die langjährige Erfahrungen mit der Bodenbeschaffenheit und der ungefähren Tiefe des Grundwassers mitbringen. Aufgrund des Berliner Urstromtals, welches vom Südosten durch Berlin gen Nordwesten verläuft, trifft man z. B. in Köpenick bereits nach wenigen Metern auf Grundwasser, während man im Bezirk Westend 30 Meter und tiefer graben muss. Auf vergrabene Schätze trifft man eher selten, jedoch wurden schon verbuddelte Autos oder Mopeds aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges gefunden.

Trotz Corona – es geht weiter!

Seit dem Lockdown durch Corona wurden viele Wirtschaftszweige gezwungen ihre Arbeit und Angebote teils oder sogar gänzlich einzustellen. Auch die bbg musste aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ihre Mitgliederservices seit März einschränken, jedoch konnte der reguläre Arbeitsbetrieb durch schnelle Prozessanpassungen und Umstrukturierungen fast wie gewohnt weiterlaufen. Dank dem Einsatz aller Beteiligten und unter Beachtung der Schutz- und Hygienemaßnahmen laufen auch alle Bauprojekte und Instandhaltungsmaßnahmen weiter. Bei den großen Sanierungs- und Modernisierungsprojekten in Lichtenberg und Pankow haben sich nur leichte Verzögerungen ergeben und wir sind zuversichtlich, die geplanten Fertigstellungstermine halten zu können. Für das Großprojekt in der Lankwitzer Mudrastr. wurde der Baubeginn auf März 2021 verschoben. Dadurch verschieben sich leider auch alle Folgearbeiten.
Abhängig von den geltenden Kontaktbeschränkungen, hoffen wir bald wieder die Gästewohnungen an Mitglieder vermieten zu können und auch unser Veranstaltungs- und Kursprogramm wieder hoch zufahren.

Seltene Sichetung

Fotowettbewerb für Mitglieder

Wir suchen schöne, ungewöhnliche oder interessante Fotos aus unseren Wohnanlagen. Ob blühende Pflanzpracht auf dem Balkon, überraschender Tierbesuch, spannende Architektur oder ganz einfach die schöne Natur vor der Haustür – wir freuen uns auf Ihre Bilder oder Schnappschüsse. Bitte senden Sie uns mit dem Stichwort „Fotowettbewerb“ max. drei Bilder und eine kurze Beschreibung per E-Mail an: oder postalisch als Ausdruck min. im Format 10×15 cm an die Zentrale, z. Hd. Frau Gaede, Pacelliallee 3, 14195 Berlin. Namen und Wohnanlage bitte nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 30. Juni. Also noch Zeit genug das Smartphone oder die Kamera bereit zu halten, um tolle Bilder vom Zuhause zu machen.
Mitmachen lohnt sich. Eine Jury wird die Einsendungen auswerten und drei Gewinner küren, diese erhalten Gutscheine von OBI. 1. Preis: 50,- €, 2. Preis: 30,- €, 3. Preis: 20,- €
Achtung: Mit dem Einsenden der Fotos erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Foto und ihr Name im Rahmen dieses Wettbewerbs veröffentlicht werden.

Telefonische Beratung zur gesetzlichen Rentenversicherung

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus findet die Beratung durch die Versichertenberaterinnen und -berater der Deutschen Rentenversicherung Bund telefonisch statt. Die zahlreichen, ehrenamtlichen Berater beantworten Ihnen alle Fragen rund um die gesetzliche Rentenversicherung, helfen dabei, Leistungen der Rentenversicherung zu beantragen und das Versicherungskonto auf den neuesten Stand zu bringen.

Einer von ihnen ist Dieter Mügge, der seit vielen Jahren kostenlose Beratungen für bbg Mitglieder durchführt. Auch in diesen schwierigen Zeiten bleibt er ein verlässliches Bindeglied zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und den Versicherten, Rentnerinnen und Rentnern. Telefonisch erreichbar von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 und 17:00 Uhr unter Tel. 030 – 363 36 38.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund weist zudem darauf hin, dass auch telefonisch, schriftlich und über ihre Online-Dienste fristwahrend Anträge gestellt werden können, damit finanzielle Nachteile ausgeschlossen werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auch hier: Deutsche Rentenversicherung

 

 

Feststellung des Jahresabschlusses und weitere Verschiebung der Vertreterversammlung

Liebe Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie darüber in Kenntnis setzen, dass gemäß des vom Bundestag am 27.03.2020 beschlossenen Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht laut Artikel 2 § 3 Abs. 3 die Feststellung des Jahresabschlusses nunmehr auch durch den Aufsichtsrat erfolgen darf. Demzufolge haben sich der Vorstand und der Aufsichtsrat darauf verständigt, von diesem neuen Recht/Gesetz Gebrauch zu machen und den Jahresabschluss 2018/2019 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) durch eine schriftliche Beschlussfassung des Aufsichtsrates einstimmig feststellen lassen.

Auf Grundlage des festgestellten Jahresabschlusses wird die Auszahlung der Auseinandersetzungsguthaben der zum 30.09.2019 ausgeschiedenen Mitglieder fristgemäß lt. Satzung und in voller Höhe bis Ende Juni 2020 vorgenommen. Die Beschlussfassung der Vertreterversammlung zur Auszahlung der Dividenden steht weiter aus.

Abschließend möchten wir Ihnen mitteilen, dass sich sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat aufgrund der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 des Senats von Berlin vom 22.03.2020 1. Teil, § 1, ebenfalls einstimmig, für die weitere Verschiebung der ordentlichen Vertreterversammlung 2020 ausge-sprochen haben.

Vorstand der
bbg BERLINER BAUGENOSSENSCHAFT eG
Jörg Wollenberg
Jens Kahl

Weniger Treibhausgase

In Deutschland wurden 2019 rund 805 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – rund 54 Millionen Tonnen oder 6,3 Prozent weniger als 2018. Das zeigt die vorläufige Treibhausgas-Bilanz des Umweltbundesamtes (UBA). Damit setzt sich der positive Trend des Vorjahres auch 2019 fort. Mit Ausnahme des globalen Krisenjahres 2009 ist die Minderung im Jahr 2019 der größte jährliche Rückgang seit 1990.
Auch die bbg trägt zum Umweltschutz bei und investiert insbesondere in die energetische Sanierung der Liegenschaften. Wichtige Ziele der Bestrebungen sind die Steigerung des Wohnkomforts, die nachhaltige Einsparung von Primärenergie, aber auch die dauerhafte Optimierung der Wohnnebenkosten.

Durch den Einsatz von Fernwärme und Ökostrom, aber auch durch Rohstoffrecycling konnte 2018 eine nachhaltige CO2-Entlastung der Umwelt erreicht werden.

807 Tonnen weniger CO2 durch den Bezug von Fernwärme
Zertifikat CO2-Einsparung Fernwärme (422,1 KB)
566 Tonnen weniger CO2 durch den Bezug von Ökostrom
Zertifikat Co2-Einsparung Ökostrom (109,8 KB)
1.165 Tonnen Ressourceneinsparung (Papier/Pappe/Karton) und 161 Tonnen Treibhausgaseinsparung durch Recycling
Zertifikat CO2-Einsparung Recycling (1,3 MB)

 

Blumenviertel zum „Denkmal des Monats“ ernannt

In diesem Monat wird der historischen bbg-Wohnanlage in Lichterfelde-West eine besondere Würdigung zuteil. Die Denkmalschutzbehörde Steglitz-Zehlendorf ernennt das Blumenviertel zum „Denkmal des Monats“ April 2020.

Wer am S-Bahnhof Botanischer Garten aussteigt und unterwegs zum Botanischen Garten ist, kommt unweigerlich an den reich verzierten, unter Denkmalschutz stehenden Häusern vorbei. Für die Straßenzügen Hortensien-, Lilien-, Tulpenstraße und Hortensienplatz hat der Architekt Hans Kraffert zwei besondere Wohnblöcke als Ensemble geplant und 1927/1928 erbauen lassen.

Aufgrund umfangreicher Fassadenrenovierungen ab 2017 hat sich die bbg zum Ziel gesetzt, auch die Außenanlagen der beiden Wohnblöcke instand zusetzen und aufzuwerten. Die Garten- und Landschaftsarchitektin Mona Kerkow wurde mit dieser Aufgabe betraut. Unter Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wurde Altes repariert, Historisches wieder aufgebaut, Unzeitgemäßes weitestgehend entfernt und Neuartiges behutsam integriert. Um den im Laufe der Jahre veränderten Nutzungswünschen der Mitglieder Rechnung zu tragen, sind zusätzliche Sitzplätze geschaffen, Spielangebote erneuert und das Angebot an Radstellflächen erweitert worden. Die Arbeiten werden in 2020 abgeschlossen sein.

Vorgärten: Typisch für diese Anlage sind die bis zu 7 m tiefen Vorgärten. Sie liegen etwas erhöht und sind durch breite historische Hochborde mit spitzwinkliger Krone und einer ca. 70 cm hohen Weißdornhecke zum Gehweg hin klar abgegrenzt. Regenwasser der Dächer wird oberirdisch über offene Rinnen durch die Vorgärten über den Gehweg in die Straßen-Vorfluter geleitet. Vor Beginn der Renovierungsarbeiten war das Innere der Beete zweigeteilt, hinten standen Gehölze und Stauden, vorne wuchs Rasen mit Unkraut und Moos. Historische Pläne für die Außenanlagen lagen nicht vor. Die reich gegliederte Außenfassade der Häuser stand daher Pate für die Wiederherstellung der Vorgärten nach der Fassadenrenovierung.

Der Baustoff Klinker, hier in den Farben rotbunt-violett vorkommend, wurde vielfältig vom Architekten eingesetzt. Die Fassaden sind in den sanften Farbtönen beige und altrosa nach historischem Vorbild verputzt worden. Der Klinker taucht traditionell in den Sockelbereichen und wurde bei einigen Gebäudeteilen auch in der Höhe als „Zierband“ für die horizontale Gliederung verwendet. Eine vertikale Rhythmisierung entlang der Straße erfolgt durch Hervortreten von Balkonen und ganzer Gebäudeteile. Mit den letzteren, sogenannten Risaliten betont der Architekt jeweils die Mitte der Wohnblöcke. Von unten bis oben „durchgeklinkert“ erinnern sie mit ihren ausgebildeten Giebeln an hanseatische Klinkerbauten. Eine weitere Besonderheit stellen aufwendig eingerahmte Hauseingänge mit blauen und blaugrünen Zierkeramiken dar.

Repräsentative Fassaden benötigen repräsentative Vorgärten. Die Beete wurden in der Tiefe dreigeteilt und mit einer großflächigen einheitlichen Bepflanzung versehen, um die reich strukturierte Hausfassade zu „beruhigen“. Das hintere Pflanzbeet besteht aus Solitärs und Begleitstauden. Als Begrenzung erhielt es in Anlehnung an die horizontale Klinkerbänderung der Hausfassade ein überwiegend durchgehend geschwungenes Staudenband. Jeder Straßenzug erhielt seine eigene standortgerechte Pflanzenkombination. Für die Auswahl der Pflanzen waren vor allem die Straßenbezeichnungen mit ihren Pflanzennamen Programm. Als Leitpflanzen dienen Hortensien und in der schattigen Tulpenstraße zusätzlich Rhododendren, die von Herbstanemonen, Silberkerzen und Taglilien je nach Straße begleitet werden. Im Rhythmus der Fassadenaufteilung wurden die kürzeren Beete am Hortensienplatz vollflächig bepflanzt. Die Straßenecken und das Ende der Blockrandbebauung wurden durch Säulenbirken und Cotoneaster betont. Wichtig war es, dass die Vorgärten jeder Straßenseite über immergrüne Pflanzen auch im Winter attraktiv bleiben. Die Auswahl der Pflanzensorten richtete sich nach deren Blütenfarbe in Abstimmung mit den in den Hausfassaden auftretenden Farben.

Innenhöfe: Die zwei Wohnblöcke lassen sich als eine „halbe“ Blockrandbebauung mit kleinerem Innenhof und einer geschlossenen Blockrandbebauung mit einem größeren Innenhof beschreiben. Was in den Vorgärten bereits durch Treppen vor den Hauseingängen und durch höhere Klinkersockel in der Tulpenstraße sichtbar ist, tritt in den Innenhöfen noch deutlicher zutage. Die Tulpenstraße liegt im Vergleich zur Hortensienstraße wesentlich tiefer, sodass die Rasenflächen teils mit sehr steilen Böschungen versehen sind. Das Alter der Anlage zeigt sich vor allem in den alten Bäumen wie Birken, Flügelnuß und Linden auf großen Rasenflächen. Historisch ist ein umlaufender Rundweg, der die rückwärtigen Hauszugänge erschließt. Zudem waren alle Rasenflächen wie auch die Vorgärten von einer Weißdornhecke eingerahmt, die im großen Hof teils bis zu 90 % wiederhergestellt werden musste.

Um die Aufenthaltsqualitäten in den Höfen zu erhöhen, wurden extra für diese Anlage Kleinarchitekturen entworfen und eingesetzt. Zugunsten eines Gesamteindruckes der Wohnanlage wurden sie zurückhaltend gestaltet. Verwendete Materialien sind in Farbe und Form den vorgefundenen historischen Vorbildern nachempfunden. Die in „Blattform“ gepflasterten Sitzflächen erhielten einreihige Metallpergolen mit Kletterpflanzen, um die Einsehbarkeit zu verringern. An einem Spielplatz wurde eine marode Klinkerstützmauer abgerissen und nach historischem Vorbild mit den vorhandenen Betonabdeckungen wieder hergestellt und mit einer neuen Glasdach-Pergola versehen. Auch für einzelne Radstellplätze wurden transparente Unterstände ohne Regenrinnen entwickelt. Die Müllplätze waren teils neu zu ordnen und abzuschirmen. Hierfür wurden Klinkermauerscheiben mit historisch nachempfundenen Geländern und neuartige Pergolen auf Klinkerpfeilern mit Metallbögen errichtet.

Lediglich die Radständer waren vorgefertigt und deren Auswahl orientierte sich an den Geländern der Hauseingänge. Sie bestehen aus Rundrohren und stammen vermutlich aus den 60er / 70er Jahre. Alle neuen Metallkonstruktionen sind ansonsten mit Rechteckrohren ähnlich dem Geländer an den Hofzugängen des kleineren Hofes errichtet und in der zurückhaltenden Farbe anthrazit pulver-beschichtet worden. In Anlehnung an die in der Hausfassade verwendeten Klinker wurde eigens eine Mischung aus neuwertigen Klinkern im Reichsformat aus vier verschiedenen Farbprägungen in 20% / 30%-Anteilen zusammengestellt. Denkmalgerecht wurden sie im gleichen Verband verbaut.

Zur Erhöhung der Attraktivität erhielten die Innenhöfe neue Pflanzbeete. Mit der Auswahl blühender, insekten- u. bienenfreundlicher und teils essbarer Pflanzen wurde auch in diesem Punkt die Brücke von einer einheitlichen, historisch besonderen Wohnanlage zu einer Anlage geschlagen, die heute den veränderten Bedürfnissen der Mitglieder und auch der Natur Rechnung trägt.

Weitere Informationen auf der Website vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf.

Text: Mona Kerkow

Blumenviertel

Denkmal des Monats

Innenhof mit Spielplatz

Blumenviertel

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