Zum Inhalt springen
BBGEine Dame sitzt und schauen in eine Broschüre in einem modernen Innenraum

Die bbg: Geschichte. Gemeinschaft. Zukunft.

Hier erfahren Sie, was die bbg ausmacht: unsere Werte und den Aufbau der Genossenschaft sowie unsere 140-jährige Geschichte.

Unternehmensdarstellung

Bei uns wohnt sich´ s gut: Wo Gemeinschaft zuhause ist.

Seit 1886. Aus Überzeugung.

Berlin wächst, verändert sich – und wir wachsen mit. Seit ihrer Gründung am 16. Mai 1886 steht die bbg Berliner Baugenossenschaft eG für gutes, sicheres und faires Wohnen. Als älteste Baugenossenschaft Berlins sind wir stolz auf unsere lange Tradition und die Verantwortung, die wir seit 140 Jahren für genossenschaftliches Wohnen übernehmen. Was einst mit 28 Mitgliedern begann, ist heute eine große Gemeinschaft mit über 12.200 Mitgliedern und mehr als 7.100 Wohnungen in vielen Bezirken Berlins und in der Gemeinde Michendorf (Land Brandenburg).

Seit dem 19. Jahrhundert steht die Genossenschaftsidee für Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Unser Gründer Karl Schrader (1834-1913) glaubte an ein damals mutiges Prinzip: Wohnen in eigener Verantwortung. Heute ist das Modell Genossenschaft wichtiger denn je – denn genossenschaftliches Wohnen bedeutet, Lebensräume gemeinsam zu gestalten und füreinander einzustehen.

Gemeinschaft, die trägt.

Wir sind mehr als eine Wohnungsbaugenossenschaft. Wir sind Nachbarinnen und Nachbarn, Mitgestaltende, Wegbegleitende. Bei der bbg zählt das Wir. Unsere Mitglieder, Mitarbeitende und Gremien bilden ein starkes Netzwerk, das sich gegenseitig unterstützt. Denn alles, was wir tun, tun wir für alle. Und das fühlt sich an – wie zuhause.


Stark im Wir: Unsere Werte.

  • Wir. Wir, das sind wir alle. Alle Mitglieder mit ihren Gremien und alle Mitarbeitenden der Genossenschaft. Wir sind eine Gemeinschaft. Und handeln im Sinne aller. Wir stellen das Allgemeinwohl über das Alleinwohl. Wir gewinnt. Alle für Eine. Eine für Alle.
  • Solidarisch. Wir machen gemeinsame Sache, für eine gemeinsame Sache. Miteinander. Füreinander. Fair für alle. Gemeinsam wachsen wir weiter und weiter zusammen.
  • Mutig. Wir haben Mut zum Miteinander. Und unser Miteinander gibt uns Mut. Mut, um weiterzumachen. Und Mut, um Fehler zu machen. Mut, um Neues zu machen.
  • Selbstbestimmt. Wir gehen unseren eigenen Weg. Unsere Regeln passen zu uns und unseren Werten – und zu den Gesetzen von Genossen- und Gesellschaft.
  • Familiär. Wir haben gemeinsame Werte. Und wir schaffen gemeinsam Werte. Tut allen gut. Und fühlt sich gut an. Wie ein Zuhause.

 

Für unsere Mitglieder – sicher, fair, lebendig.

Als Dienstleister für unsere Mitglieder setzen wir auf vier Säulen:

  • sichere und zeitgemäße Wohnraumversorgung mit sozial verantwortbaren Mieten
  • gepflegte Wohnanlagen
  • lebendige Gemeinschaftseinrichtungen
  • Pflege des Wohnungsbestandes und zukunftsfähige Weiterentwicklung für mehr Wohnkomfort und CO2-Neutralität

Mit diesem nachhaltigen Ansatz schafft die bbg guten, sicheren und sozial verantwortbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität. Eine stetige Instandhaltung der Wohnhäuser, Sanierungen und kontinuierliche Verbesserungen sorgen dafür, dass sich unsere Mitglieder wohlfühlen – heute und in Zukunft.

Gemeinsam entscheiden – gemeinsam gestalten

Der Aufbau der bbg:
Demokratie zum Mitmachen.

Die bbg funktioniert wie eine lebendige Gemeinschaft, in der alle Mitglieder mitgestalten. Sie wählen die Vertreter für das oberste Gremium, die Vertreterversammlung. Dieses “Parlament der Genossenschaft“ entscheidet über wichtige Themen wie Jahresabschluss und Dividende – und wählt den Aufsichtsrat.

Der Aufsichtsrat begleitet und überwacht den Vorstand, der wiederum die Geschäfte führt und die Beschlüsse im Alltag umsetzt.

So greifen alle Gremien ineinander und sorgen gemeinsam mit den Mitarbeitenden dafür, dass die bbg verlässlich, fair und zukunftsorientiert bleibt – ein Zuhause, das von vielen getragen wird.

Team bespricht gemeinsam Baupläne und Dokumente in einem Besprechungsraum

Die Chronik der bbg

140 Jahre bbg – gemeinsam gewachsen.

Seit 1886 schreiben wir Geschichte. In dieser Chronik werden 140 Jahre bbg lebendig: die Anfänge, die Wendepunkte und die Meilensteine einer starken Gemeinschaft.

Historisches Porträt eines Mannes (Karl Schrader) in Schwarz-Weiß

1886

Der Grundstein einer neuen Wohnidee: Die Gründung der bbg

Am 16. Mai 1886 setzt Karl Schrader (1834-1913) gemeinsam mit Baumeister Gabriel Wohlgemuth (1850-1898) und weiteren 24 Mitgliedern den Grundstein für eine neue Unternehmensform in Berlin. Sie gründen eine der ersten Baugenossenschaften in Berlin: die bbg Baugenossenschaft ist geboren. Unter dem Leitgedanken „Jedermann Hausbesitzer“ machen sie Wohnträume für Berlinerinnen und Berliner greifbar. In Adlershof entstehen die ersten Einfamilienhäuser – solide gebaut, zum Selbstkostenpreis, und von Beginn an gedacht, dass sie nach und nach in die Hände der Mitglieder übergehen. Ein mutiger Beginn, der das Fundament für gemeinschaftliches Wohnen seit mehr als 140 Jahren bildet.

Historisches Stammhaus der bbg mit Türmen und Balkonen in einer Straßenansicht

1906

Das Karl-Schrader-Haus öffnet seine Türen

Anfang des 20. Jahrhunderts war genossenschaftliches Bauen in Berlin rechtlich möglich, politisch jedoch kaum unterstützt. In der rasant wachsenden Stadt mit drängender Wohnungsnot stellte sich die bbg mit genossenschaftlichem Engagement der Enge und den hygienischen Missständen der Mietskasernen entgegen. Das neue Wohnkonzept war dabei maßgeblich geprägt durch Ideen von Henriette Schrader (1827–1899), Sozialpädagogin und Gründerin des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, die gemeinschaftliches Leben, Bildung und Fürsorge zusammendachte. Mit der Einweihung des Karl-Schrader-Hauses an der Ecke Malplaquetstraße/Liebenwalder Straße in Wedding realisierte die bbg ihren ersten Mietwohnungsbau. Die 192 Wohnungen, ergänzt durch Badeanstalt, Kindergarten und Festsaal, sollten weit mehr sein als Wohnraum: ein Zuhause für viele Menschen. Gründer Karl Schrader wünschte sich zur Eröffnung „ein genossenschaftliches, angenehmes, friedliches Leben“.

192 Wohneinheiten, 1.170 Mitglieder
Geschäftsstelle: Malplaquetstraße, Berlin-Wedding

Architekturzeichnung eines Wohngebäudesin der Scheffelstraße aus der frühen Planungsphase

1920er

Aufbruch in die Moderne

In den 1920er-Jahren richtet die bbg den Blick auf modernes Wohnen: Statt Eigenheime entstehen ab 1924 großzügige Mietshäuser und neue Siedlungen in Köpenick, Reinickendorf, Steglitz, Weißensee – und in Neukölln der „Ilsenhof“, ein Meilenstein zeitgenössischer Wohnkultur. Besonders auffällig: die Scheffelstraße in Lichtenberg, ein architektonisches Experiment mit expressionistischen Formen, kantigen Linien und lebendigen Fassaden – ein Spiegel des urbanen Lebensgefühls der Zeit. Die Leitidee der bbg bleibt klar: ein Drittel Baufläche, zwei Drittel Freifläche. Licht, Luft und Gemeinschaft prägen so das Wohnen nachhaltig.

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Wohngebäudes mit Gartenanlage im Vordergrund

1930er

Krise, Anpassung und stiller Zusammenhalt

Die frühen 1930er-Jahre stellen die bbg vor ihre bislang größte Bewährungsprobe. Infolge der weltweiten Wirtschaftskrise gerät die Genossenschaft in schwere finanzielle Turbulenzen. Ein ambitioniertes Bauprojekt mit fast 400 Wohnungen in Berlin-Pankow lässt sich nicht wie geplant finanzieren, Mietausfälle häufen sich, die Kaufkraft sinkt spürbar. Aus großen Plänen wird eine existenzielle Krise. Im Juni 1932 bleibt der bbg schließlich kein anderer Weg, als die Liquidation der Genossenschaft einzuleiten. Jahre voller Unsicherheit und Sorge folgen. Erst 1935 kann diese Phase überwunden werden: Neue gesetzliche Regelungen ermöglichen es, die Liquidation aufzuheben – ein Moment der Erleichterung nach langer Anspannung.
Parallel dazu verändert sich mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 auch der politische Rahmen grundlegend. Die bbg gerät zunehmend unter staatliche Kontrolle und muss sich den Vorgaben des Regimes anpassen. Eingriffe betreffen Personal, Aufbau, Abläufe und die Satzung. Vorstände und Aufsichtsräte werden überwacht oder ausgetauscht, um politische Konformität sicherzustellen. Besonders einschneidend sind die Folgen für Mitglieder jüdischen Glaubens. Ab 1939 werden sie gezwungen, ihre Wohnungen zu räumen. Einzelne Familien können jedoch dank der Unterstützung und Solidarität innerhalb der Genossenschaft bleiben. Heute erinnern Stolpersteine an diese Menschen – und an den stillen Mut der bbg in einer Zeit zunehmender Unmenschlichkeit.
Trotz aller Repressionen und Einschränkungen erfüllt die Genossenschaft weiterhin ihren Auftrag. Gegen Ende des Jahrzehnts sammelt die bbg erneut Mittel und setzt Zeichen der Stabilität: Zwischen 1937 und 1939 entstehen in Reinickendorf 216 neue Wohnungen. Wohnungsbau wird in dieser Zeit zu einem Akt des Durchhaltens – und der Hoffnung.

1.511 Wohneinheiten, 2.606 Mitglieder (1936)
Geschäftsstelle: Neue Friedrichstraße 1, Berlin 2

Historisches Bild einer Hausruine in Reinickendorf entlang einer Straße mit Bäumen und Grünflächen

1940er

Kriegsende: Trümmer, Pioniergeist und Neuanfang

Der Zweite Weltkrieg hinterlässt tiefe Spuren. Als 1945 die Kämpfe enden, liegt ein großer Teil Berlins in Trümmern – und mit ihm der Wohnungsbestand der bbg. Von insgesamt 1.731 Wohnungen sind 362 vollständig zerstört, rund 1.000 weitere schwer beschädigt. Auch die Geschäftsstelle in der Friedrichstraße existiert nicht mehr.
In dieser Situation äußerster Not zeigt sich der Zusammenhalt der Genossenschaft. Es ist Margareta Spettmann (1905-1984), bbg-Mitarbeiterin und später jahrzehntelanges Vorstandsmitglied, die mit einer pragmatischen Entscheidung den Fortbestand der Arbeit ermöglicht: Sie stellt ihre eigene Wohnung im Ilsenhof als provisorisches Büro zur Verfügung. Zwischen Trümmern, Improvisation und unerschütterlichem Willen beginnt hier der Neuanfang der bbg. Eine Wohnung wird zum Arbeitsplatz, Mut zur treibenden Kraft – und die Grundlage für den Wiederaufbau ist gelegt.

1.731 Wohneinheiten (1947)
Geschäftsstelle 1947-1966: Kurfürstendamm 106/107, Berlin-Halensee

BBG

1950er

Geteilte Stadt, zusammenhaltende Nachbarschaften

Mit der beginnenden Spaltung Berlins 1948 verliert die bbg den Zugriff auf ihre Siedlungen im Ostteil. Rund 1.350 Wohnungen geraten unter Fremdverwaltung. Später übernimmt die „Kommunale Wohnungsverwaltung“ (KWV) der DDR die Bestände. Im Westteil beginnt ein anderer Weg: Bis Mitte der 1950er werden die verbliebenen Bestände wieder aufgebaut und instandgesetzt. 1958 folgt ein erstes Neubauprojekt mit 168 Wohnungen in Charlottenburg-Nord. Improvisation ist Alltag – doch mit Handwerksgeschick, Mut und viel Nachbarschaftshilfe wächst die bbg wieder zusammen.

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme eines großen Wohngebäudes am Mariendorfer Damm mit Balkonen und Geschäftsräumen aus dem Jahr 1961

1960er

Wiederaufbau zwischen Baulärm und Hoffnung

Auch nach dem Einschnitt des Mauerbaus 1961 führt die bbg ihre Baupläne entschlossen fort. In den 1960er-Jahren entstehen mehr als 600 neue Wohnungen, vom Wedding über Steglitz bis nach Mariendorf und Lichtenrade. Mit jedem Spatenstich wächst nicht nur das Wohnungsangebot, sondern auch die Hoffnung auf ein lebendiges, modernes Berlin. Mit neuen Grundstücken in zentraler Lage zeigt die bbg, wie entschlossen sie ist, am Wiederaufbau mitzuwirken. Mitte der 1960er-Jahre beginnt die Genossenschaft mit der Modernisierung des Althausbestands auf einen höheren technischen Standard. Kleinere Genossenschaften schließen sich in dieser Zeit größeren an, um den Wiederaufbau zu stemmen. So verschmilzt 1967 der „Allgemeine Wohnungsverein für Berlin“ mit der bbg und bringt allein im West-Sektor rund 400 Wohnungen ein. Die 1960er – ein Jahrzehnt, in dem Wohnen den Grundstein für ein neues Berlin legt.

1.659 Wohneinheiten (1961)
Geschäftsstelle 1966-1976: Brentanostraße 19, Berlin-Steglitz

Mehrgeschossiger Plattenbau mit Balkonen und Bäumen entlang einer Straße in Buckow/Rudow , auch genannt die Ortolanburg

1970er

Neue Siedlungen, neue Gemeinschaft

Berlin blüht auf – und die bbg wächst. Als anerkannter Sanierungsträger gestaltet sie die behutsame Stadterneuerung aktiv mit und errichtet neue Wohnsiedlungen in Mariendorf und Wedding. 1975 folgt ein Meilenstein: Mit 565 Wohneinheiten feiert die „Ortolanburg“ in Berlin-Buckow Richtfest – ein modernes, bezahlbares Zuhause für Familien, großzügig geplant und mitten im Grünen. Auch das Miteinander bekommt ein neues Gesicht: Die erste Siedlungszeitung, der „Burgkurier“, berichtet über Neuigkeiten. In Gemeinschaftsräumen treffen sich Mütter, Fotointeressierte und die ganze Nachbarschaft. Zum ersten Mal können Mitglieder sogar eine Gästewohnung für Besuch anmieten. Die 1970er – ein Jahrzehnt, in dem Wohnen beginnt, mehr als Wohnraum zu sein.

3.078 Wohneinheiten, 3.451 Mitglieder (1976)
Geschäftsstelle 1977-2023: Pacelliallee 3, Berlin-Dahlem

Gebogene Wohnanlage mit Dachterrassen und begrünten Innenhöfen aus der Vogelperspektive. Dieses Gebäude wurde aufgrund seiner Form auch als

1980er

Gemeinschaft baut mit: „Muskelhypothek“ und gelebtes Miteinander

Die 1980er stehen im Zeichen von Selbsthilfe, Initiative und Nachbarschaftsgeist. Mit dem Modellprojekt „Muskelhypothek“ beim Bau der „Schnecke“ (1986–1988) direkt gegenüber der Ortolanburg in Berlin-Buckow entsteht ein experimentelles Konzept: Durch eigene handwerkliche Leistungen können Mitglieder ihre Miete reduzieren und ihre Wohnung im Inneren selbst gestalten – ein echtes Gemeinschaftswerk. Parallel wächst die bbg weiter: Neben der zentralen Geschäftsstelle und einem Servicebüro in der Pacelliallee öffnen vier weitere Servicebüros in Berliner Bezirken – näher an den Menschen, näher am Alltag.
1986 entsteht ein weiterer Baustein für das soziale Miteinander: Der Margareta-Spettmann-Verein (MSV) wird gegründet. Initiiert von engagierten Mitgliedern wird der Verein von der bbg als Kooperationspartner maßgeblich unterstützt. Der Verein bringt Generationen zusammen – mit Kursen, Aktivitäten und Veranstaltungen für Jung und Alt. Die 1980er – ein Jahrzehnt, in dem Wohnen zu einem gemeinsamen Projekt wird.

Älteres Wohngebäude in der Scheffelstraße mit sichtbaren Schäden an Fassade und Fahrzeug in einer Straßenansicht

1990er

Wiedervereint und voller Aufbruch: Die Bestände kehren zurück

Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 beginnt für die bbg ein historisches Jahrzehnt. Die Wohnungsbestände in den östlichen Bezirken kehren zurück: Rund 1.300 Wohnungen werden rückübertragen – und mit ihnen eine enorme Aufgabe. In den folgenden zehn Jahren investiert die bbg Millionenbeträge in ihre Sanierung, allein rund 50 Millionen Euro in den 1990-er-Jahren. Schritt für Schritt werden die Häuser modernisiert und wieder Teil des genossenschaftlichen Ganzen. Ruhende Mitgliedschaften werden reaktiviert, neue kommen hinzu: Mieterinnen und Mieter der zurückgegebenen Wohnungen werden Mitglieder der bbg.
1992 setzt die bbg gemeinsam mit mehreren Wohnungsunternehmen ein Zeichen für die Zukunft. In der Mörchinger Straße in Zehlendorf entsteht die erste Öko-Wohnanlage – ein Projekt, das seiner Zeit weit voraus ist. Energie- und Wassersparen, Abfallvermeidung und ein ganzheitliches Konzept machen sie zu einem der ersten ökologischen Neubauprojekte im sozialen Wohnungsbau. Und 1996 startet die „bbg intern“ – ein Mitgliedermagazin, das Einblicke, Infos und Nähe schafft. Die 1990er – ein Jahrzehnt des Rückholens, Sanierens und mutigen Vorangehens.

6.267 Wohneinheiten, 6.737 Mitglieder (1995)

Luftaufnahme einer modernen Wohnanlage mit Mehrfamilienhäusern und umliegender Bebauung. Das Gebäude wird

2000er

Wachstum, Vielfalt, mehr Miteinander

In den 2000er-Jahren wächst die bbg – sowohl im Bestand als auch im Selbstverständnis. Durch Zukäufe in Lichterfelde, Mariendorf, Lichtenberg und Pankow entstehen neue Standorte und vielfältige Wohnangebote. Gleichzeitig wird der Weg Richtung Zukunft fortgesetzt: 2015 fällt der Grundstein für die CarlsBlüte in Karlshorst – ein Neubau mit 168 Wohnungen, der den Bestand modern ergänzt. Noch wichtiger aber wird das, was zwischen den Häusern passiert: Das Sozialmanagement der bbg baut ab dem Millenium ein Netzwerk für Begegnung, Unterstützung und Kultur auf. Ob Kurse, Vorträge, Feste oder Hofkonzerte – Gemeinschaft wird aktiv gestaltet. Die 2000er – ein Jahrzehnt des Wachsens, Zusammenführens und sozialen Aufblühens.

6.532 Wohneinheiten, 7.808 Mitglieder (2000)

BBG

2010er

Neue Wege, neue Energien

Die 2010er-Jahre stehen im Zeichen von Weiterentwicklung und Weitsicht. Die bbg stärkt ihre genossenschaftlichen Werte, setzt auf Digitalisierung und Qualität und entwickelt ihre Angebote konsequent weiter. Service, Verwaltung und Kommunikation werden moderner und zugänglicher. In diesen Jahren wächst die bbg durch Zukäufe und setzt umfassende Modernisierungen um.
Schritt für Schritt entwickeln sich die Außenanlagen der bbg in lebendige Ökoparadiese: mit robusten heimischen Hölzern, vielfältiger Flora und Fauna – und grünen Aufenthaltsbereichen, in denen die Mitglieder gern Zeit verbringen. Mit innovativen Projekten und einem starken Blick auf Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachbarschaft macht sich die bbg fit für die kommenden Jahrzehnte. Die 2010er – ein Jahrzehnt, das Zukunft baut, ohne die Wurzeln zu verlieren.

Firmensitz der bbg

2020er

Verantwortung. Nachhaltigkeit. Transformation.

Im Mai 2023 zieht die bbg in ihren neuen Geschäftssitz am Lorenzweg in Berlin-Tempelhof. Verwaltung, Service und Mitgliederbetreuung bündeln sich nun unter einem Dach, moderne Arbeitsplätze und eine klare Struktur schaffen Raum für neue Ideen und Beteiligung. Parallel laufen Bauprojekte in allen Ecken Berlins: Altbauten werden modernisiert, Neubauten entstehen und verbinden zeitgemäßen Wohnkomfort mit hoher Energieeffizienz.
In Michendorf, unweit der Landeshauptstadt Potsdam, entsteht ein attraktives Wohnquartier mit 124 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten – direkt am Wasser, im Grünen und dennoch citynah. Mit diesem Schritt wächst die bbg über die Berliner Grenzen hinaus. Die attraktiven Rahmenbedingungen in Brandenburg und zügige Genehmigungsverfahren machen solche Projekte reizvoll. In Charlottenburg ergänzt die bbg bestehende Wohnanlagen an der Jungfernheide. Die neuen Wohneinheiten für Familien bieten Lebensqualität mit einem gemeinschaftlichen Dachgarten.
2025 startet die Initiative „140 Jahre bbg – 140 gute Taten“. Gemeinschaftsgärten, Nachbarschaftshilfe, kulturelle Aktionen und Hofkonzerte verbinden Menschen und Quartiere miteinander. 2026 wird das 140-jährige Jubiläum gefeiert – ein Fest für Geschichte, Projekte und Menschen, die die bbg geprägt haben.

7.158 Wohnungen, 12.370 Mitglieder (30.09.2025)
Geschäftsstelle ab 2023: Lorenzweg 5, Berlin-Tempelhof